Es geht ja doch! Wir bekommen den Einstieg in einen sozialen Arbeitsmarkt. SPD-Minister Hubertus Heil hat geliefert und der Bundestag hat letzte Woche beschlossen.

Eigentlich klingt es verrückt, in Zeiten von Fachkräftemangel und teilweise Vollbeschäftigung über einen sozialen Arbeitsmarkt zu reden.Aber trotz aller Erfolge bei der Verringerung der Arbeitslosigkeit und aller Qualifizierungsangebote gibt es nach wie vor viele Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt einfach nicht Fuß fassen.

Diese Langzeitarbeitslosen dürfen nicht auf der Strecke bleiben.Auch für sie brauchen wir Beschäftigung. Denn Arbeit gibt Würde, einen geregelten Tagesablauf und Anerkennung.

Bislang konnten wir nur kurzfristige Angebote machen. Die Menschen bekamen eine Chance, haben sinnstiftende und tolle Arbeit geleistet und mussten am Ende der Maßnahme zurück in die Arbeitslosigkeit. Das Problem haben mir viele Betroffene und Engagierte bei den Maßnahmenträgern geschildert. Bei unserem städtischen ZBB, bei den Gemeinwesenprojekten und bei vielen anderen.

Wir haben uns in den letzten Monaten sehr dafür eingesetzt, dass ein Programm entwickelt wird, das den Menschen langfristig etwas bringt. In Städten wie Saarbrücken, die von Strukturwandel besonders betroffen sind. Ein Programm mit dem wir Arbeit finanzieren können, nicht Arbeitslosigkeit. Das geht jetzt. Und Arbeit gibt es genug.

 


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