Die Saarbrücker SPD-Vorsitzende Isolde Ries hat sich in der Debatte um Videoüberwachung an so genannten Kriminalitätsschwerpunkten in der Landeshauptstadt hinter die Forderung von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz nach mehr Polizeipräsenz gestellt:

„Kameras und Technik können Bestandteil eines Sicherheitskonzepts sein, sie können aber keine Menschen ersetzen. Für das Sicherheitsgefühl nicht nur älterer Mitbürger ist der sprichwörtliche Schutzmann – oder die Schutzfrau – um die Ecke als Ansprechpartner und Repräsentant eines fürsorgenden und der Kriminalität vorbeugenden Staates unverzichtbar. Anhand von Videoaufnahmen eventuell erhöhte Erfolgschancen bei der Täterermittlung etwa von Taschendiebstählen zu haben, ist gut und schön – allerdings geht von uniformierten Polizisten eine weitaus höhere Abschreckungswirkung aus, die dazu führen kann, dass Straftaten erst gar nicht begangen werden. Und das muss unser gemeinsames Ziel sein“, erklärt die SPD-Kreisvorsitzende.


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