Für den geplanten Cispa Innovation Campus gibt es auf lange Sicht nur einen sinnvollen Standort: die Landeshauptstadt. Die Ansiedlung des neuen Helmholtz-Zentrums für IT-Sicherheit ist eine große Chance für Saarbrücken als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Den Gründer-Campus ebenfalls in Saarbrücken anzusiedeln, kann sich nur lohnen. Und zwar für alle Beteiligten.

 

Denn durch die Ansiedlung von Unternehmen im Stadtgebiet bleibt Wertschöpfung in der Stadt. Steigende Gewerbesteuereinnahmen ermöglichen uns, Investitionen in Bildung, Wohnen und Infrastruktur zu leisten. Optimale Entwicklungschancen für unsere Landeshauptstadt. Und diese Investitionen sind durch die Ansiedlung des Helmholtz-Zentrums ohnehin notwendig.

Wir wollen den Verkehr in und um Saarbrücken nicht noch weiter strapazieren. Gründer-Campus und Helmholtz-Zentrum müssen in komfortabler Nähe zueinander liegen, um ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, beispielsweise durch PendlerInnen, zu vermeiden. Saarbrücken als gemeinsamen Standort für Helmholtz-Zentrum und Gründer Campus zu wählen, ist also für Wirtschaft und Umwelt rentabel.

Wir fordern die Stadtverwaltung deshalb auf, dem Land offensiv größere Flächen auf Saarbrücker Stadtgebiet anzubieten. Bestehende Freiflächen im Bereich der Uni oder brachliegende Industrieflächen wie das „Halberger Ohr“ in Betracht zu ziehen, liegt nahe. Die Verwaltung soll Eignung und Verfügbarkeit dieser Flächen schnellstmöglich prüfen. Wirtschaftsförderung, GIU und das Stadtplanungsamt sollen bei der Planung intensiv zusammenarbeiten.

 

Helmholtz-Zentrum und Gründer-Campus gehören zusammen. Nach Saarbrücken.

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